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Pressemeldung

13.07.08 11:18

HEIKO MAAS: „Regierung verharmlost Bergbaukrise weiter“


SPD-Landeschef Heiko Maas hat die Landesregierung wegen ihres Umganges mit der Bergbaukrise scharf angegriffen und ihr vorgeworfen, die schwierige Situation weiter zu verharmlosen. In seiner Kolumne in der saarländischen Wochenzeitung „Die Woch“ kritisierte Maas insbesondere die Arbeit der vom ehemaligen Wirtschaftsministers Georgi geleiteten Trans-Fair-Stelle zur Vermittlung der Bergleute in den Arbeitsmarkt.

 

Maas: „Nach drei Monaten hat Georgi nun seine „Erfolgsbilanz“ präsentiert. Das Ergebnis: Die Landesregierung kann die stolze Zahl von 80 potentiellen Ersatzarbeitsplätzen vorweisen. Achtzig Arbeitsplätze für bis zu 10.000 betroffene Arbeitnehmer. Das zeigt: Die Landesregierung hat das Ausmaß der Herausforderung weder erkannt noch hat sie den Mut und die Kraft, diese Aufgabe zu meistern. Das Ganze droht zu einem großen Fiasko für unser Land zu werden – und zu einer Katastrophe für die betroffenen Arbeitnehmer.

 

Für Maas ist die Personalie Georgi auch ein Beleg für den personellen und inhaltlichen Notstand innerhalb der Landesregierung. Maas: „Die Suche nach Ersatzarbeitsplätzen wäre eigentlich die vornehmste Aufgabe des Wirtschaftsministers Rippel. Dem traut Müller aber offenbar gar nix zu und holt lieber dessen Vorgänger aus dem Ruhestand zurück. Tollhaus CDU. Diese Landesregierung pfeift wirklich aus dem letzten Loch.“

 

 

Den kompletten Beitrag von Heiko Maas in der „Woch“ finden Sie auch hier: www.heiko-maas.blog.de